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Besuchsbetrieb
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Besuchsbetrieb
Durch das große Interesse an der ökologischen
Landwirtschaft haben wir sehr viele Betriebsbesichtigungen. Auch uns macht
der Empfang von Gästen Spaß, und da wir der deutschen Minderheit
(www.nordschleswig.dk) angehören, ist die deutsche Sprache kein Problem.
Der Hof liegt 20km nördlich der deutsch/dänischen Grenze,
3km westlich der Autobahn.
Hier kommen die unterschiedlichsten Gruppen zu Besuch. Vom ungarischen
Landwirtschaftsministerium über Ökobauern aus Sardinien bis zu
Jungbauern aus Westjütland. Die meisten Besucher sind aber konventionelle
Bauern aus Deutschland. Außerdem Verbraucher, Kindergärten und
Schulen.
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Die Bilder hier zeigen eine Gruppe aus Süddeutschland in der Maschinenhalle
bzw. auf dem Hofplatz. |
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Der Hof ist inzwischen auf 260 ha angewachsen. Ca. die
Hälfte der Flächen werden zur Futterproduktion genutzt. Von den
restlichen verkaufen wir hauptsächlich Getreide, Lupinen oder Grassamen,
alles als Vermehrung. Dazu noch etwas Brot- und Futtergetreide sowie Futtererbsen.
Die Leistung der Kühe ging 1998 etwas zurück, als wir mit
der Ökologie anfingen. Jetzt liegen wir allerdings, trotz inzwischen
100% ökologischer Fütterung, stabil über 9000 l pro Kuh.
Sollten Sie Interesse an einem Besuch bei einem meiner Öko-Kollegen
(Ackerbau, Eierproduktion, Gemüseanbau, Milchviehbetrieb) oder bei
uns haben, mailen Sie an Christian Petersen, Pflanzenbauberater beim Landwirtschaftlichen
Hauptverein für Nordschleswig (www.lhn.dk) oder direkt an mich. Unsere
Adressen sind:
Christian Petersen: cp@lhn.dk Tlf.: 0045 73 64 30 00
Jes Jepsen: ligaard@mail.tele.dk Tlf.: 0045 74 64 62 96 |
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Jes Jepsen
Åbenråvej 160, Uge
DK-6360 Tinglev
www.ligaard.org
Jes Jepsen führt einen 260 ha-Betrieb. Er hat 1989 den elterlichen
Betrieb “Ligaard” bei Uk/Uge übernommen und als konventioneller Landwirt
angefangen. 1997 aber entschied er sich für die Umstellung des Betriebes
auf ökologische Bewirtschaftung und führte die Umstellung in
zwei Etappen durch. Die Ernte 1999 konnte er teilweise bereits als Öko-Ware
vermarkten.
Der Milchviehstall wurde 1998 neu gebaut und mit Liegeboxen für
die Kühe eingerichtet. Für das Jungvieh hat er Tiefstreuboxen
bauen lassen. Der Altstall ist für Jungvieh billig umgebaut worden.
Jes Jepsen hält 100 Milchkühe plus weibliche Nachzucht
(110 Färsen). Die Milchleistung seiner Schwarzbunt-Herde liegt bei
durchschnittlich 9.100 kg/Kuh und Jahr. Ein festangestellter Futtermeister
betreut die Herde. Seit 1994 erfolgt die Fütterung der Kühe nach
dem TMR(total-mixed-ration)-Prinzip, d.h. alle Kühe bekommen dieselbe
Futtermischung. Die angewandte Methode hat den Vorteil, dass die Verdauung
der Kuh nicht gestresst wird und somit für Störungen und Krankheiten
weniger anfällig ist. Ein sehr willkommener Nebengewinn der Fütterungsmethode
ist eine konstantere Milchleistung.
Der Betrieb ist einem Gebiet gelegen, in der alle Bodentypen -
von schwerem Ton- bis leichtem Sandboden - vorkommen. Er ist außerdem
als ökologischer Viehbetrieb atypisch, da Jes Jepsen über 2 ha
pro Kuh verfügt, während 1,1-1,2 ha pro Kuh üblich ist.
Auf seinen Flächen baut er 2003 an (geplant):
61 ha Kleegras
32 ha Triticale (Futter)
20 ha Erbsen GPS
76 ha Sommergerste (z.T. Vermehrung)
9 ha DeutschesWeidelgras (Vermehrung)
9 ha Mais
9 ha Sommerweizen
35 ha blaue Lupinen (Vermehrung)
9 ha Hafer
3 ha Roggen
5 ha Stillegung
Jes Jepsen versucht so viele Vermehrungsverträge wie möglich
zu bekommen. Die Mehrpreise lagen bisher bei 6,50 € |
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Tiere: 100 Kühe Zuchtniveau: Kg Fett +7
S-Index Kühe 104
110 Färsen Kg Protein +6 Y-Index Kühe 103
Y-Index Färsen105
Betriebsleitereinfluss
Kg Fett +9
Kg Protein +7
Produktion:
Milchquote: 677,904 kg 4,55% Fett + 80000
kg ab 2003
Milchproduktion pro Kuh/Jahr
Kontrollverein 9174 kg 3,92% Fett 3,23% Protein
Fütterung der Milchkühe:
Winterfütterung, Herdendurchschnitt der laktierenden Kühe:
Gerste/Hafer 3,9 FE 4,5 Kg
Grünmehlpellets 1,2 FE 1,8 Kg
Kraftfutter 3,4 FE 3,6 Kg
Grassilage 1. Schnitt 7,3 FE 34 Kg
Maissilage 2,9 FE 10 Kg
Luzerneheu 0,1 FE 0,3 Kg
Stroh 0,1 FE 0,5 Kg
Mineralfutter 150 Gr
Total 18,9FE 55 Kg
Sommerfütterung:
Tagsüber Weidegang. Im Frühjahr erst ca. 5ha Kleegras.
Nach dem ersten Schnitt ca.
10ha usw. bis 25ha. Es wird immer angestrebt, wegen der Parasitengefahr,
dass die
Kühe nach einem Silageschnitt weiden.
Nachts bekommen die Kühe eine reduzierte Winterration. Diese wird
nicht mit dem überschüssigem Protein des Weideganges ausgeglichen,
sondern wird separat berechnet.
Arbeitkräfte:
1 geländegängiger Opa, 1 Praktikant, 1 Futtermeister,
Betriebsleiter
Lohnunternehmer für:
Silage: Nur Häcksler, Abfahren und Silofahren mit Nachbarn
Gülle: Einschlitzen oder etwas Schleppschläuche
Festmist
Stroh pressen |
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